Gottesdienst Plus mit Spendenprojekt Israel
Jul
Dank der Möglichkeit, der Gluthitze am vergangenen Samstag durch kühlere Räume im Untergeschoß zu entfliehen, konnte das Sommerfest, organisiert vom Ökumenekreis, stattfinden. 50 bis 60 Gäste aus allen veranstaltenden Kirchengemeinden ließen sich einladen, um ein paar Stunden „Freude für Körper, Seele und Geist“ zu erleben. Tobias freute sich über die erstaunlich große Runde und eröffnete das Fest mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit einer reichhaltigen Auswahl an leckeren Kuchen. Anschließend stellten Jugendliche der unterschiedlichen Konfessionen ihre „Wunschlieder“ vor, die dann auch gemeinsam mit Klavierbegleitung gesungen wurden. Dies leitete zu einem geselligen Teil, dem „Jahrmarkt“ über, bei dem unterschiedliche Angebote wahrgenommen werden konnten:
Sekt- und Biertasting, Saftcocktails mixen, Plakate zum Thema „Freude“ mit eigenen Gedanken füllen und im Zelt auf der Gemeindewiese Minigolfbahnen bespielen. Wer nicht aktiv werden wollte, konnte die Zeit für Gespräche und Kennenlernen nutzen. So kamen Groß und Klein auf ihre Kosten und hatten viel Spaß. Viel zu schnell verging die Zeit, und die Verantwortlichen riefen wieder zusammen zu einem Gottesdienst.
Beethovens „Freude schöner Götterfunken“ wurde auf dem Klavier angestimmt und leitete zum Thema „Freude feiern und schenken“, über. Pastoralreferentin Ute Arnold und Tobias stellten heraus, dass Gott der Quell und das Ziel aller Freude ist und die Bibel zur Freude aufruft, wie es im Philipperbrief heißt.
Welche Bedeutung die Freude hat, sieht man auch im Galaterbrief, wo die Freude als die zweitwichtigste Frucht des Geistes erwähnt wird. Nach dem Vortrag eines Gedichtes von Ludwig Thoma in bayrischer Mundart über die Bedeutung der Freundlichkeit zum anderen, fiel es noch leichter, dem Gegenüber ein Lächeln zu schenken. So ging es letztendlich um den Dreiklang „Gott“, „ich“ und „der andere“. Zum Abschluss der Andacht wurde ein Freudenpsalm gelesen, in den die wiederholte Aufforderung eingebettet war:
„Springt in die Luft, klatscht in die Hände, ruft Halleluja“.
Die mitgebrachten Köstlichkeiten des kalten Buffets rundeten das fröhliche Miteinander ab – unabhängig davon, dass sich inzwischen der Raum von 24 auf 27,5 Grad erwärmt hatte!